Die Firmengeschichte:

Die Firma ZF Sachs AG, (früher Fichtel & Sachs), heute zum Konzern ZF Friedrichshafen AG gehörig, hat ihren Hauptsitz in Schweinfurt.
Gegründet am 1. August 1895 durch Ernst Sachs und Karl Fichtel als „Schweinfurter Präzisions-Kugellagerwerke Fichtel & Sachs“.
Herstellung von Kugellagern und Fahrradnaben.
Nach der Entwicklung der legendären Torpedo-Freilaufnabe mit Rücktrittbremse durch Ernst Sachs wächst das Unternehmen in atemberaubender Schnelligkeit.
Weitere Entwicklungen, besonders die Fichtel & Sachs Fahrrad-Nabenschaltungen, festigten den Ruf als Hersteller von Fahradkomponenten.
Die Marke Fichtel & Sachs wurde bereits in den 30er Jahren als Hersteller von kleinvolumigen Zweitakt-Einbaumotoren für den Zweiradantrieb (Mopeds und Motorräder) und für stationäre Zwecke bekannt.
Daneben machte man sich einen Namen als Zulieferbetrieb für die Automobilindustrie (Kupplungen, Saxomat-Getriebe, Stoßdämpfer, Drehmomentwandler u.v.m.).
Für ihre Zuverlässigkeit berühmt wurden die kleinen Sachs-Zweitaktmotoren mit 98 cm³ Hubraum,
die in den 30er Jahren von einer größeren Zahl deutscher Motorradhersteller in ihre Fahrzeugmodelle eingebaut wurden.
Nach dem 2. Weltkrieg bis zur Mitte der 80er Jahre wurden von Fichtel & Sachs insbesondere Einzylinder-Zweitaktmotoren mit den Hubraumstärken 50, 100, 125, 175 und 250 cm³ gefertigt.
Ab Anfang der 60er Jahre bis zur Mitte des folgenden Jahrzehnts kam die Fertigung kleiner Einscheiben-Wankelmotoren hinzu.
1997 wird der Motorenbau eingestellt bzw. verkauft.
Die Zweiradaktivitäten werden teilweise von Sachs Bikes übernommen.

Quelle: Wikipedia.de